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Das Zuwanderungs- und Integrationskonzept II des Freistaates Sachsen

Ein Portrait von Staatsministerin Petra Köpping. © Kerstin Pötzsch

    »Zuwanderung und Integration gut gestalten – Zusammenhalt leben. Das ist die Leitidee des fortgeschriebenen Zuwanderungs- und Integrationskonzepts für den Freistaat Sachsen (ZIK II). Hierbei wird an das Vorgängerkonzept aus dem Jahre 2012 angeknüpft. Berücksichtigt werden aktuelle Entwicklungen, Chancen und Aufgaben. Dazu gehört insbesondere die humanitäre Verantwortung und Solidarität für Flüchtlinge.

    Ziel sächsischer Politik ist es, dass Sachsen für alle Menschen – ganz gleich ob sie in Großstädten oder in Städten und Gemeinden des ländlichen Raumes leben – eine gute Heimat ist. Daher enthält das Konzept Ziele und Maßnahmen, um die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft noch stärker zu unterstützen.

    Integration und ein gutes Miteinander gelingen immer dann, wenn Türen geöffnet werden. Das bedeutet zum einen, jedem Menschen mit Migrationshintergrund innerhalb seiner individuellen aufenthaltsrechtlichen Situation weitestgehend gleiche Chancen und Möglichkeiten zur Teilhabe an zentralen gesellschaftlichen Lebensbereichen zu ermöglichen. Voraussetzung hierfür ist ein diskriminierungsfreies Umfeld und die Herstellung von Chancengleichheit durch eine gelingende interkulturelle Öffnung von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.

    Zudem muss ein gesellschaftlicher Zusammenhalt immer wieder mit Leben erfüllt werden. Land, Kommunen und Gesellschaft sind gleichermaßen gefragt, an einem lebenswerten und demokratischen Sachsen mitzuwirken. Sachliche Debatten und Streitgespräche gehören dazu. Jeder und jede Einzelne ist eingeladen, für eine gegenseitige Kultur des Respekts und der Offenheit, für ein gutes Miteinander einzutreten. Heute und in der Zukunft. Jeden Tag.«

    Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

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